Unsere Öffnungszeiten:
Montag-Freitag:
09.00-12.00 Uhr und
14.00-18.00 Uhr
Samstag:
09.00-12.00 Uhr
(nach Vereinbarung)
Kostenloser Download des PDF-Readers Adobe Acrobat

 

Esterházy Schloss in Fertöd

Transdanubien
- Mitteltransdanubien
- Südtransdanubien
- Westtransdanubien
Mitteltransdanubien

Westlich von Budapest und nördlich vom Balaton findet man „Königliche Städte“, wunderschöne Landschaften, wildromantische Gebirge, fischreiche Seen, angenehme Spazierwege, weltberühmtes Porzellan. Zahllose archäologische Funde beweisen, dass dieses Gebiet schon seit Urzeiten bewohnt wurde. In der Region gibt es viele Denkmäler, Strassen waren hier schon vor zweitausend Jahren vorhanden.

Agárd

ist der bedeutendste Badeort am Velence-See. Ein modernes Thermalbad erhält das 36°C warme Heilwasser aus einer Quelle, die im Bika-Tal die Eroberfläche durchbricht. In Agárdpuszta kann das Geburtshaus des bekannten Schriftstellers Géza Gárdonyi (1863-1922) besichtigt werden. Eine Ausstellung informiert über die Fischerei und die Schilfernte auf dem See.

Bakony-Gebirge

Im 19. Jahrhundert war das wildromantische Bakonygebirge mit den riesigen Wäldern ein gutes Versteck für Strolche, Räuber und Wegelagerer. Der Hochbakony (Magas-Bakony) ist ein Landschaftsschutzgebiet mit herrlichen Buchenwäldern, malerischen Bächen, 1100 Höhlen und Grotten. Recht schwierig ist der Weg zur Odvas-Ko-Höhle, einer Behausung des Urmenschen. In den Wäldern leben Hirsche, Rehe, Mufflons, Wildschweine, Wildkatzen und 104 streng geschützte Vogelarten. Auf dem höchsten Berg, dem Koris (709 m) befindet sich ein Aussichtsturm. Am Ortsende von Szentgal liegt der zweitgrösste, seit Urzeiten existierende Taxuswald Europas.

Csákvár

war einst das Töpferzentrum Transdanubiens. Die Tonwaren sind mit gelber und grüner Farbe verziert. Das Heimatmuseum Vértes zeigt Andenken an die Zünfte, Funde aus der Römerzeit (Floriana) und Kunstgegenstände (Kossuth u. 2). Im Zentrum von Csákvár steht das monumentale Gebäude des Schlosses Esterházy. Es hatte – wie damals üblich- mehrere Funktionen: als Kapelle, Theater, Bildergalerie und verfügt über einen Jagdsaal und eine Reitschule. 

Herend

Aus Herend stammt das weltberühmte Herender Porzellan, im 19. Jahrhundert wurden damit die Herrenhäuser in London und Wien ausgestattet. Die schönsten Produkte der 1826 gegründeten Porzellanmanufaktur kann man im Porzellanmuseum (Kossuth Lajos u. 140) besichtigen. 

Komárom

Die Stadt an der Donau hatte schon immer eine besondere strategische Bedeutung. König Stephan I. liess hier im 11. Jahrhundert eine Erdfestung errichten, zwischen 1850 und 1877 wurden Befestigungsanlagen erbaut. Die drei Festungen sind einzigartige militärgeschichtliche und industrielle Denkmäler. Die Festung von Monostor ist eine der grössten erhaltenen Festungen Europas. Nach dem Friedensvertrag von Trianon 1921 wurde der nördliche Teil der Stadt an die Slowakei abgetreten. Die Elisabeth-Brücke verbindet die durch die Donau getrennten Stadtteile miteinander. Am Stadtrand befindet sich das Thermalbad (Táncsics M. u. 34-36), das Heilwasser wirkt bei rheumatischen und gynäkologischen Beschwerden lindernd.

Pápa

Bereits 1051 wurde die Stadt erstmals schriftlich erwähnt. Das 1531 gegründete reformierte Kollegium, die von Protestanten errichtete Druckerei und das Gymnasium sind weithin berühmt. Die barocken Häuser am Hauptplatz wurden wunderschön restauriert. Sehenswert ist die römisch-katholische Pfarrkirche, ihre Fresken stammen vom namhaften österreichischen Meister Anton F. Maulbertsch. Inmitten einer Parkanlage steht das Schloss des Grafen Esterházy (Fo tér 1), welches Musikschule, Schlossmuseum, Ausstellung und Bibliothek beherbergt. Die über 200 Jahre alte Blaufärberwerkstatt ist heute Blaudruckmuseum (Kékfesto Múzeum, Március 15. tér 12). Die Sammlungen und das Museum des reformierten Kirchendistrikts von Transdanubien (Egyháztörténeti és Egyházmuvészeti Múzeum, Március 15. tér 9) präsentieren Exponate der sakralen Kunst, der Bibel- und Schulgeschichte sowie Kircheneinrichtungen und liturgische Gefässe aus dem 17. und 18. Jahrhundert. In der Vorhalle der römisch-katholischen Benediktinerkirche (Fo u. 10) befindet sich das riesige Holzkreuz mit dem „Mohren Christus“. 

Sümeg

Die die im 14. Jahrhundert auf dem Hügel erbaute Burg von Sümeg überragt den Ort. Im Burghof werden an mittelalterliche Ritterturniere erinnernde Burgspiele aufgeführt. Sehenswert sind der Bischofspalast (Szent István tér 10), die Franziskanerkirche (Szent István tér 7) und die römisch-katholische Pfarrkirche (Bíró Márton utca) mit Fresken von Anton F. Maulbertsch. 

Székesfehérvár

Fürst Géza gründete die Stadt 972 als Alba Regia. Die ehemalige ungarische Königsstadt liegt in der geografischen Mitte von Mitteltransdanubien. In der Hauptkirche wurden innerhalb von 500 Jahren 37 Könige, 39 Königinnen gekrönt und 15 Herrscher bestattet. Hier wurden die Heilige Krone und das Staatsarchiv aufbewahrt, einst hielt der „Landtag“ seine Sitzungen ab. Die Stadt spielte eine aussergewöhnliche Rolle im Mittelalter. Die Fresken in der Franziskanerkirche erinnern an das kurze Leben des heiligen Emmerich. Das Ordenshaus der Franziskaner zeigt eine Sammlung sakraler Kunst. Das Rathaus ist ein Zeugnis des ungarischen Zopfstils. Vom 11. bis 14. Jahrhundert gehörte die Stephansbasilika. zu den bedeutendsten Gebäuden des Landes. Hier stand auch der so genannte „Königsstuhl“, das wichtigste Symbol der Rechtssprechung. Die Krönungskirche wurde 1602 von den Türken gesprengt, heute sind nur noch die Grundmauern in der Nationalen Gedenkstätte (mittelalterliches Ruinenfeld) und das Mausoleum (Sarkophag von König Stephan I.) zu sehen. Im Dom wird die Kopfreliquie von König Stephan I. aufbewahrt. Das einzig erhaltene mittelalterliche Bauwerk der Stadt ist die St.-Annen-Kapelle aus dem 15. Jahrhundert. Sehenswert ist die Zisterzienserkirche, einst Kirche des heiligen Johannes von Nepumuk (Fo utca). Exponate der Stadtgeschichte und archäologische Funde zeigt das König-Stephan-Museum (Fo u. 6.). Viele Adelspaläste und Bürgerhäuser der Stadt, die seit 1777 Bischofssitz ist, präsentieren den Barockstil. Die Wohnhäuser am klassizistischen Vörösmarty-Platz tragen die Handschrift von Miklós Ybl (1814-1891), der hier geboren wurde. Wunderschön ist die Blumenuhr (Fo utca) aus echten Blumen. Viel Wert legt man auf die Erhaltung der volkstümlichen Baudenkmäler (z. B. die Skanzen des Palaststadtviertels (Rác u. 11) - 12 Bauernhäuser und eine serbische Kirche). An der Burg Bory hat der Bildhauer Jeno Bory (1879-1959) eigenhändig jahrzehntelang gebaut (Máriavölgyi út 54). Im Budenz-Haus (Arany János u. 12) werden der Nachlass der Familie Ybl und Werke der besten ungarischen Künstler der Jahrhundertwende ausgestellt. Eine interessante Puppensammlung bietet das Puppenhaus von Fehérvár (Fehérvári Babaház, Megyeház u. 17/A). 

Tata

Die „Stadt der Gewässer“ war im Mittelalter eine der beliebtesten Erholungsorte der Könige. Am Ufer des Alten Sees, auf dem man Wassersport treiben und Dampferfahrten machen kann, steht die Alte Burg mit dem Kuny-Domokos-Museum. Das älteste Baudenkmal der Stadt ist die Cifra-Mühle aus dem 16. Jahrhundert (Bartók Béla u. 3). Die Nepomucénus-Mühle (Alkotmány u. 1) beherbergt das deutsche Nationalitätenmuseum mit einer ethnographischen Ausstellung und Zeugnissen der Kultur der in Ungarn lebenden deutschen Minderheit vom 17. Jahrhundert bis heute. Die Gips-Kopien von 96 weltberühmten antiken Statuen (Venus von Milo, Nike von Samothrake, Laokoongruppe) sind im „Museum für griechisch-römische Skulpturkopien“ (Szobormásolatok Múzeuma, Hosok tere 3) im Gebäude der ehemaligen Synagoge zu finden. Einmalig sind das Naturschutzgebiet am Kreuzwegberg und das geologische Museum. Am geschützten Quellensee liegen Sportplätze und das populäre Fényes-Bad.

Der Velence-See

Der von der Sonne verwöhnte Velence-See liegt auf halbem Weg zwischen Budapest und Plattensee und ist ein ideales Erholungsgebiet vom Frühjahr bis zum späten Herbst. Pro Jahr scheint die Sonne 2050 Stunden auf die 26 Quadratkilometer grosse Wasseroberfläche mit der durchschnittlichen Wassertiefe von 1,2 Metern und erwärmt das Wasser auf 26°C. Das mineralstoffreiche, weiche Wasser regeneriert den menschlichen Körper. Ideale Bedingungen bieten die vom Velence-Gebirge herüberwehenden Winde für Segelsportler. Das dichte Schilf, das den See etwa ein Drittel bedeckt und die Buchten bieten gute Angelmöglichkeiten und Raum für ein Vogelreservat, in dem 28 verschiedene Vogelarten regelmässig brüten. Im Winter kann man auf dem zugefrorenen See Schlittschuh laufen und Eissegeln trainieren. Im Sommer fährt ein Ausflugsschiff ab Hafen Agárd bzw. Velence zur Mückeninsel. Im Erholungsort Velence wurde vor 70 Jahren ein Yachtklub gegründet. Unter Denkmalschutz stehende Kellerzeilen und Kelterhäuser findet man an den sonnigen Hängen des Berges Bence. Die beiden historischen Monumente von Pákozd erinnern an den Mut und die Tapferkeit der ungarischen Soldaten, der Obelisk wurde zum 100. Jahrestag des Sieges der Schlacht von Pákozd aufgestellt. Im Arboretum von Pákozd-Sukoró gibt es etwa 250 Baum- und Straucharten.

Vértes-Gebirge

Wanderwege führen durch enge Täler und weite Hochebenen. Im Landschaftsschutzgebiet Vértes wachsen viele seltene Pflanzen. Der gehaltlose rote Boden der Bauxitgrube von Gánt und Meleges wirkt dagegen wie eine Mondlandschaft. Zahlreiche Burgruinen stehen auf den Felsklippen. Der 3,5 km lange geologisch-botanische Lehrpfad zwischen Csákvár und Gánt führt über den Berg Haraszt und durch das Kölik-Tal. Das Gebirge ist sehr reich an Wild. Die Gebirgsorte sind idyllisch gelegen, sauber und gastfreundlich. In Vérteskozma gibt es besonders hübsche alte Bauernhäuser. 

Veszprém

wurde auf mehreren Hügeln errichtet und heisst auch „Stadt der Königinnen“. Veszprém war das erste Bistum Ungarns und nur die Bischöfe dieser Stadt hatten das Recht, die ungarischen Königinnen zu krönen. Auf dem Burgberg sieht man denkmalgeschützte Bürgerhäuser. Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert stand hier eine königliche Burg, das Heldentor diente als Eingang. Unweit davon erhebt sich der Feuerturm (Vár u. 9).). Die Stadt besitzt einzigartige Schätze der ungarischen Kirchengeschichte. Sehenswert sind die Fresken in der frühgotischen Gisela-Kapelle (Vár u. 18) und die Ausstellung sakraler Kunst und Kirchengeschichte. Der Bau der ältesten Bischofskathedrale (Vár u. 18-20) Ungarns wurde von der ersten ungarischen Königin, der bayrischen Herzogstochter Gisela, angeordnet. Das gotische Gisela-Reliquiar aus dem 14. Jahrhundert ist ein Geschenk der Stadt Passau. Wahrscheinlich war die im 10. Jahrhundert erbaute Kapelle St. Georg (Vár u. 20) die erste Kirche Ungarns. Der Sitz des Propstes (Vár u. 18) ist gleichzeitig Amtssitz des Erzbischofs. Die Statuen des Königspaares (Stephan der Heilige und Königin Gisela) wurden auf der Aussichtsterrasse am Rande der Burg aufgestellt, von hier bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf die Talbrücke, die über den Bach Séd führt und das Wahrzeichen der Stadt ist.
Im Königin-Gisela-Museum (Vár u. 35) sind u. a. sakrale Kunstschätze des römisch-katholischen Erzbistums und die Schatzkammer des Erzbistums zu besichtigen. Das Dezso-Laczkó-Museum (Erzsébet sétány 1) zeigt die Geschichte des Bakony-Gebirges und des Balaton-Oberlandes.

Zirc
liegt im Herzen des Bakonygebirges. Schon 1182 errichteten Zisterziensermönche hier ihr Kloster. Das Hauptaltarbild in der barocken Abteikirche schuf Anton F. Maulbertsch 154. Im Abteigebäude ist die Reguly-Antal-Gedenkbibliothek (Rákóczi u.1) untergebracht. Das naturwissenschaftliche Museum des Bakony präsentiert Naturschätze, eine Fülle von Pflanzen, Insekten und Tieren aus der hiesigen Vogelwelt, Terrarien, Aquarien und Illustrationen. Der Bach Cuha fliesst durch das Arboretum von Zirc (Damjanich u. 19), hier gedeihen 600 verschiedene Baum- und Straucharten und eine 400-jährige Eiche. Im Geburtshaus des Wissenschaftlers Antal Reguly, befindet sich das nach ihm benannte ethnographische Museum (Rákóczi tér 10).

nach oben

Südtransdanubien

Im Süden der ehemaligen römischen Provinz Pannonia kennzeichnen üppige Wälder, endlose Ebenen, verträumte Täler und sanfte Hügel das Gebiet südlich des Balaton zwischen der Donau und dem südlichen Grenzfluss Drau. Das angenehme Klima und die saubere Luft in dieser Region lädt zu Ausflügen, sportlichen Aktivitäten, Besichtigungen der reichlich vorhandenen Denkmäler und zu Naturbeobachtungen ein. Teil des Weltkulturerbes der UNESCO ist der frühchristliche Friedhof von Pécs.

Harkány

Entlang der Bruchlinien an der Südgrenze des Villány-Gebirges tritt Heilwasser mit hohem Schwefelanteil an die Erdoberfläche. Harkány ist seit 200 Jahren anerkannter Kurort. Das Heilwasser stammt aus einer Schwefelquelle und enthält Sulfidionen in Gasform. Im Heil- und Strandbad (Kossuth L. u. 7) von Harkány wird es bei Rheuma, Hautkrankheiten, nach Knochenbrüchen, Unfällen, bei Gelenk- und Nervenentzündungen, Frauenleiden und als Trinkkur bei Magenproblemen verordnet. Grosser Beliebtheit erfreut sich der grosszügige Badekomplex mit modernster Technik.

Kaposvár

Der Name der Stadt erinnert an die kleine, von Sumpfgebieten des Flusses Kapos umgebene Burg, die zur Verteidigung der Gegend diente. Die Kleinstadt liegt zwischen Balaton und Mecsek-Gebirge. Das markanteste Gebäude ist die Liebfrauenkirche, seit 1993 bischöflicher Dom. Bunte, handbemalte Glasfenster schmücken das Rathaus. Die schönsten Jugendstilbauwerke sind das Hotel Elisabeth (Noszlopy utca), das Haus Dorottya und das Gergely-Csiky-Theater. Das ehemalige Komitatshaus (Fo u. 10) ist eines der geschmackvollsten klassizistischen Gebäude Transdanubiens. Das Rippl-Rónai-Gedenkmuseum (Rómahegy) stellt das Lebenswerk des Malers vor. Die Pannon-Reiterakademie ist die beste Ausbildungsstätte für Pferdefachleute und die Pferdedressur. Berühmt sind das internationale Springreitturnier im März und der Weltcup im Preisspringen im Oktober. Das salzhaltige Heilwasser des Thermal- und Strandbades (Csik Ferenc sétány 1), wird therapeutisch genutzt. Der Stausee von Deseda bietet Wassersport- und Angelmöglichkeiten.

Mecsek-Gebirge

Berge und Täler, saubere Luft, wunderschöne Landschaften, die bunte, geschützte Pflanzenwelt, die Felsformationen des Jakab-Berges (592 m), die Vielzahl der Wasserfälle im Melegmány-Tal prägen das Gebiet. Der höchste Berg heisst Zengo (682 m). Sehenswert ist der 28 ha grosse Maronenwald. Im Tal von Óbánya gibt es idyllische Dörfer, Wanderwege sowie Arboreten in Kisújbánya und Püspökszentlászló. 

Mohács

ist Schauplatz des fröhlichen ungarischen Volksbrauches, des „Buscho-Umzugs“. Den Faschingsumzug bestreiten furchterregende, lärmende Buschos, bei Anbruch der Nacht wird mit einem Feuer der Winter beerdigt und der Frühling begrüsst wird. Mohács ist auch mit einem der grössten Schicksalsschläge Ungarns eng verbunden: mit der Niederlage auf dem Schlachtfeld von Mohács am 29. August 1526. Etwa 20.000 ungarische Soldaten, darunter König Ludwig II., fielen in der Schlacht, danach begann die 150 Jahre währende Türkenherrschaft. Am 400. Jahrestag der Schlacht wurde die Votivkirche, die „Gedenkkirche auf dem Schlachtfeld“ (Széchenyi tér) gestiftet. Das Dorottya-Kanizsai-Museum (Szerb u. 2) informiert über die Geschichte der Stadt und die Schlacht. Das Nationalitätenmuseum (Városház u. 1) präsentiert Volkstrachten und Textilkunst der Kroaten. Die Historische Gedenkstätte Mohács liegt am Weg nach Sátorhely.

Pécs
Die alten Römer errichteten aus dem Gestein des Mecsek-Gebirges und dem Karstwasser eine Siedlung am Fusse des Berges Misina. „Sopiane“ war ein wichtiges Zentrum des frühen Christentums. Aus dem 4. Jahrhundert stammt eine Begräbnisstätte mit 16 Bauwerken, deren einmaliger Wert von der UNESCO mit der Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes gewürdigt wurde. Hervorzuheben ist das frühchristliche Mausoleum (Szent István tér), wo man in der bemalten Grabkammer ein Christusmonogramm und die Überreste von drei Sarkophagen freigelegt hat. Seit 1009 ist die Stadt Bischofssitz. Römische Grabkammern, türkische Moscheen, schlanke Minarette, kunstvolle Keramiken aus Zsolnay, Mandelbäume, gemütliche Lokale und Cafés prägen Pécs (Fünfkirchen). Auf dem Domplatz steht die Basilika mit kostbaren Kunstschätzen und Fresken der Maler Bertalan Székely und Károly Lotz, mittelalterliche Skulpturen und Steinmetzarbeiten zeigt das Lapidarium. Die Barbakane (Esze Tamás u. 2) aus dem 15. Jahrhundert, eine runde Bastion, schützte den Haupteingang der Bischofsburg.
An 150 Jahre Türkenbesatzung erinnern die „Djami“ (Moschee) des Paschas Ghasi Kasim (Széchenyi tér), die Moschee des Paschas Jakowali Hassan (Rákóczi u. 2) und das Grabmal (Türbe) des Idris Baba (Nyár u. 8). Aus der Barockzeit stammen die Einrichtungen von Kirche und Kloster des Franziskanerordens (Ferencesek utcája 35). Sehenswert sind die Allerheiligenkirche (Mindenszentek-templom, Tettye utca), das Karmeliterkloster und die Liebfrauenkapelle von Havashegy. Der Zsolnay-Brunnen am Hauptplatz (Széchenyi tér) ist ein Prachtstück des Jugendstils.
In der Strasse Káptalan utca befinden sich viele Museen und Kunstgalerien mit den unterschiedlichsten Sammlungen und Ausstellungen. In der Synagoge (Kossuth tér) haben 1000 Gläubige Platz, die Orgel ist ein Meisterwerk der Firma Angster aus Pécs.

Pécsvárad

Die Benediktinerabtei ist eine Gedenkstätte der ungarischen Staatsgründung. Bischof Asztrik, der erste Abt der 1000 gegründeten Abtei, überbrachte König Stephan I. die heilige Krone aus Rom. Im 13. Jahrhundert wurde die Burg errichtet, das Burgmuseum (Vármúzeum, Vár u. 45) zeigt archäologische Funde. 

Siklós

In der südlichsten Stadt Ungarns steht die Burg von Siklós, eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Burgen, 1294 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswert sind die gotischen Erker (14. und 15. Jh.) und die Burgkapelle, die Renaissance-Barbakane mit der Zugbrücke und die barocke Burg. Das Burgmuseum beherbergt Kerkermuseum, Lapidarium und die Geschichte der Pécser Handschuhe. Die Moschee des Malkoc Bei (Vörösmarty utca) wurde restauriert. Im ehemaligen Franziskanerkloster finden alljährlich internationale Keramik – Symposien statt. 

Szenna

Die bedeutendste Sehenswürdigkeit ist das Freiluft-Dorfmuseum (Múzeumfalu, Rákóczi u.2). Die Gebäude wurden an ihrem alten Standort zerlegt und danach auf dem Museumsgelände nach traditioneller Methode wieder aufgebaut und erinnern an ein altes Strassendorf. 

Szekszárd

Die Stadt liegt am Schnittpunkt verschiedenartiger Landschaften. Dem Weinbau verdanken die Bewohner der Stadt ihren guten Ruf, besonders beliebt sind die Rotweine aus dem Szekszárder Weingebiet. Die Liszt-Gedenktafel am Augusthaus (Széchenyi u. 36-40) belegt den Aufenthalt des berühmten Komponisten. Im Komitatshaus (Béla tér) präsentiert eine Franz-Liszt-Gedenkausstellung den Flügel, Briefe und eine Büste des genialen Pianisten und Komponisten. An den bedeutenden Dichter des 20. Jahrhunderts, Mihály Babits, erinnert ein Museum, welches in seinem Geburtshaus (Babits M. u. 13) eingerichtet wurde. Der mittelalterliche Stadtkern befand sich am heutigen Béla-Platz, wo die grösste einschiffige Barockkirche Europas, die Kirche Sankt Ladislaus steht. Im Hof des klassizistischen Komitatshauses befindet sich die Ruine der im 11. Jahrhundert errichteten Benediktinerabtei. Die Deutsche Bühne Ungarn (Garay tér) produziert deutschsprachige Theateraufführungen.

Szigetvár
In Szigetvár entdeckt man auf Schritt und Tritt Zeugnisse aus der Türkenzeit. Seit der Schlacht gegen die Türken 1566 ist die Burg das Symbol für die uneigennützige Heimatliebe. Ein gigantischer Löwe erinnert als Denkmal an den Burghauptmann Miklós Zrinyi und die Helden von Szigetvár. Auf dem ehemaligen Schlachtfeld, heute Park der ungarisch-türkischen Freundschaft, stehen seit 1996 die Portraits der Feldherren Miklós Zrinyi und Sultan Suliman II., der auch in der Schlacht gefallen ist, nebeneinander.
Zu den Baudenkmälern aus der Türkenzeit gehören die Moschee von Ali Pascha, heute eine barocke Pfarrkirche (Zrinyi tér 9), das türkische Haus (Bástya u. 3) aus dem 16. Jahrhundert, eine Moschee mit Minarett. Das Miklós-Zrinyi-Burgmuseum (Vár u. 19) präsentiert eine Ausstellung über die Burggeschichte. Das salz- und jodhaltige Wasser des Thermalbades (Tinodi u. 23) wirkt lindernd bei Rheuma und Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Villány
„Der Wein von Villány ist ein eleganter Wein, der Wein der Kavaliere und der Damen“ schrieb einst Béla Hamvas in seiner „Philosophie des Weins“. Das submediterrane Klima bringt die besten Rotweine des Landes hervor, aber auch sonnengereifte, gehaltvolle Weissweine. Die erste ungarische Weinstrasse wurde im Herzen der historischen Weinregion zwischen Villány und Siklós eingeweiht. Sie ist 30 Kilometer lang, umfasst 8 Siedlungen und 2000 ha Weingärten. In Villány führt die Hauptstrasse zwischen den Kellereien zum Weinmuseum, das über die Geschichte des Weinbaus informiert (Bormúzeum, Bem u. 8). Alle 2 Jahre finden im Oktober Rotweinfestivals statt. Am Berghang befindet sich ein Statuenpark, wo im Sommer zahlreiche Bildhauer arbeiten. Die Skulpturen der Künstler sind seit 30 Jahren Teil der Sammlung.

nach oben

Westtransdanubien

ist das an die Slowakei, Österreich, Slowenien und Kroatien grenzende Gebiet, es erstreckt sich von der Donau bis zur Drau, vom Neusiedler See bis zum Balaton. In der Hügellandschaft liegen die an Baudenkmälern besonders reichen Städte West-Transdanubiens. Die Benediktinererzabtei in Pannonhalma wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Region bietet zahllose Freizeitmöglichkeiten: Wassersportarten, Wandern, Angeln, Reiten, Rad fahren usw.. Berühmt sind die guten Weine und das angenehme subalpine Klima.

Bük

Bad Bük liegt an der österreichischen Grenze, nur etwa 100 km von Wien entfernt. Das Heilbad zählt zu den beliebtesten Thermalbädern Ungarns mit internationalem Ruf und ist ein anerkannter Kurort. Das Heilwasser ist reich an Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Hydrogenkarbonat, lindert Erkrankungen des Bewegungsapparates, Verdauungsprobleme und Kreislaufstörungen. Auch Urlaubsgäste kommen gerne nach Bük, denn sie schätzen den guten Service der Hotels und den schönen Golfplatz des Birdland Golf & Country Clubs (mit 9 und 18 Löchern). Sehenswert ist das Szapáry Palais. Das ruhige Bükfördö verfügt über herrliche Park- und Grünanlagen. Die klimatischen Verhältnisse sind hervorragend.

Fertőd

Im Schloss von Fertőd fand 1770 die erste grosse Festlichkeit statt, als Fürst Miklós Esterházy dem Wiener Hochadel sein neues Haus vorstellte. Das grösste und schönste Barockschloss Ungarns wurde in einer Bauzeit von 46 Jahren errichtet. Ein mit Eiben und Springbrunnen geschmückter Hof und ein ursprünglich im französischen Stil - im 19. Jahrhundert im englischen Stil - angelegter Park umgeben das Schloss. Joseph Haydn (1732-1807) verbrachte einen grossen Teil seines Lebens im damaligen Eszterháza (heute Fertöd) als Hofkapellmeister. Im Schlossmuseum präsentieren Wandteppiche, Wandleuchter, Mobiliar aus dem 18. Jahrhundert und kostbare Ziergegenstände die barocke Lebensweise. Ein Haydn-Gedenkzimmer kann in der Musikschule besichtigt werden.

Győr

Die „Stadt der Flüsse“ kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Sie wurde von den Römern Arrabona genannt und ist seit fast 1000 Jahren Bischofssitz. Győr hat schöne Barockgebäude und ist ein beliebtes Schul- und Industriezentrum. Der alte Stadtkern befand sich an der Mündung der drei Flüsse Donau, Rába und Rábca. Weithin ist die Residenz des Bischofs (Püspökvár, Káptalan domb 5/A), die Bischofsburg, sichtbar. Die ältesten Bauten sind der Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert und die aus dem 15. Jahrhundert stammende Doczy-Kapelle. In der Héderváry- oder St.-Ladislaus-Kapelle wird ein Meisterwerk der ungarischen Goldschmiedekunst, die vergoldete Herme, das Kopfreliquiar von König Ladislaus I. (1077-1095) aufbewahrt. Zu den wertvollsten Einrichtungen des Doms gehören die zwei „schwarzen Altäre“. Die Fresken wurden von Anton F. Maulbertsch angefertigt. 1731 wurden die beiden Barockstandbilder, der Erzengel Michael (Apor Vilmos püspök tér) und das Bundesladendenkmal (Gutenberg tér) fertig gestellt. Im bischöflichen Priesterseminar (Papnevelde, Káptalan domb 26) sind Schatzkammer und Bibliothek der römisch-katholischen Diözese untergebracht. Das Borsos-Museum (Apor Vilmos püspök tér 2) zeigt Graphiken und Skulpturen des Bildhauers Miklós Borsos (1906-1993). In den Kasematten der Burg (Bécsi kapu tér 5) befindet sich ein Lapidarium. Das Kreszta-Haus (Apáca u. 1) beherbergt eine Keramikausstellung der bekannten Keramikerin aus Győr, Margit Kovács (1902-1977).
Der schmiedeeiserne Wetterhahn auf dem Brunnenhaus am Donautorplatz hütet eine Legende aus der Türkenzeit. Am Széchenyi-Platz stehen die Kirche St. Ignatius mit der Nachbildung der Il Gesú in Rom und das Ordenshaus mit dem Szechenyi-Apothekenmuseum. Beliebt ist Schloss Zichy (Liszt Ferenc u. 20) besonders für Konzerte und Hochzeiten. Das alte Rathaus (Rákóczi u. 1) weist schmiedeeiserne Verzierungen auf, das neue Rathaus (Városház tér) ist ein imposantes neobarockes Gebäude. Ein für die Stadt typischer, üppig verzierter Erker schmückt das Rosalia-Haus (Kazinczy u. 21). Das Schloss Esterházy (Király u. 17) beherbergt die Gemäldesammlung.

Köszeg

In Köszeg erklingen nicht nur mittags, sondern auch um 11.00 Uhr die Glocken und erinnern an den Burgkommandanten Miklós Jurisics, der die Türkenübermacht bekämpfte und um 11.00 Uhr besiegte. 25 Tage lang hatte er Burg und Stadt gegen das türkische Heer von Sultan Suleiman erfolgreich verteidigt. Die Jurisics-Burg (Rájnis József u. 9) entstand im 13. Jahrhundert, ihre heutige Gestalt erhielt sie nach dem Brand von 1777. Prächtige Baudenkmäler säumen den Jurisics-Platz. Imposant ist Tor der Helden, daneben steht das Arkadenhaus. Nahezu alle Häuser rundum stehen unter Denkmalschutz. Das Rathaus (Jurisics tér 8) wurde im 15. Jahrhundert erbaut und trägt Merkmale der Gotik und des Barock. Die Kirche Sankt Emmerich vereint mehrere Baustile, die Kirche Sankt Jakob (Jurisics tér) gehört zu den ältesten Denkmälern der Stadt. Sehenswert ist auch die Herz-Jesu-Pfarrkirche.

Koszeg-Gebirge

Im Landschaftsschutzgebiet Koszeg gedeihen seltene Pflanzen, es bietet herrliche Ausflugsziele, z. B. “Sieben Quellen“. Im 18. Jahrhundert wurden die Steier-Häuser erbaut. Der Irottko ist mit 883 Metern der höchste Berg Transdanubiens. Die Weinkellerzeile in Cák besteht aus acht denkmalgeschützten Kelterhäusern. Auf dem 568 Meter hohen Berg über Velem steht die im 13. Jahrhundert erbaute Kapelle des heiligen Vid. Sehenswert ist auch das ehemals königliche Jagdschloss, Schloss Sibrik in Bozsok.

Nagycenk

war der Wohnsitz des bedeutenden Staatsmannes des 19. Jahrhunderts, des Grafen István Széchenyi. (1791-1860), das Schloss gehörte zu seinem Familienbesitz. Der „grösste Ungar“ liess die Kettenbrücke in Budapest bauen, gründete die Ungarische Akademie der Wissenschaften, förderte die Donaudampfschifffahrt und führte die Rennpferdezucht in Ungarn ein. Das Schloss kann heute als Széchenyi-Gedenkmuseum besichtigt werden. Züge der Museumsbahn starten nach Fertoboz, von der klassizistischen Gloriette aus hat man eine einmalige Aussicht auf den Neusiedler See. Vom Schloss führt ein Weg zur Familiengruft, in der die Széchenyis ihre letzte Ruhe fanden.

Pannonhalma

Auf dem St.-Martin-Berg erhebt sich der Gebäudekomplex der Benediktinerabtei, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Papst Johannes Paul II. besuchte sie anlässlich des 1000. Jahrestages der Erzabtei.
Aus der Kirche gelangt man durch das spätromanische Prunkportal „Porta Speciosa“ in den Kreuzgang, von hier führt ein Verbindungskorridor in das Kloster. Mit 360.000 Bänden ist die Benediktiner-Bibliothek eine der grössten der Welt. Zum Kloster gehören ausserdem ein Gymnasium und ein Internat, Benediktiner unterrichten hier. Das Arboretum besteht aus Abteipark und einem Waldpark. Das Millenniumsdenkmal entstand vor rund einhundert Jahren anlässlich des 1000. Jahrestages der ungarischen Landnahme.

Sárvár

Einst befand sich hier die römische Siedlung namens Bassiana. Eine lange, steinerne Brücke führt zum Tor des Renaissance-Burgschlosses Nádasdy (Várkerület 1), das im 16. Jahrhundert am Standort der ehemaligen mittelalterlichen Festung als Adelssitz der Familie Nádasdy errichtet wurde. Das Schlossmuseum präsentiert die Burg- und Stadtgeschichte, zeigt Wissenswertes über die ungarischen Husaren und eine umfangreiche Kunstgewerbe-Sammlung. Im Arboretum von Sárvár (Várkerület 30) stehen eine 36 Meter hohe Pyramideneiche und vier über 300 Jahre alte Eichen. Das salzhaltige Wasser des Heilbades (Vadkerti u. 1) wird bei verschiedenen Erkrankungen empfohlen, Sárvárer Thermalkristalle“ können auch zu Hause als Badekur angewandt werden.

Sopron

Das heutige Sopron entwickelte sich aus dem römischen Ort Scrabantia, einer wichtigen Station an der Bernsteinstrasse. Es liegt dicht an der österreichischen Grenze zwischen Kiefernwäldern und Weingärten, das Klima ist subalpin. Wahrzeichen der Stadt ist der 61 m hohe Feuerturm, wo Skulpturen, Steinmetzarbeiten und Mauerreste im unteren Geschoss ausgestellt sind. In den oberen Stockwerken des Turms befindet sich die Ausstellung über die Stadtgeschichte. Den barocken Hauptplatz prägt die „Ziegenkirche“ (Benediktinerkirche), die im 17. Jahrhundert Schauplatz von Krönungen und Landtagssitzungen war. Das Storno-Haus (Fő tér 8.) mit dem barocken Eckerker ist ein Museum, prall gefüllt mit Antiquitäten und heimatkundlichen Exponaten der Familie Storno. Die Dreifaltigkeitssäule aus dem 17. Jahrhundert ist ein Kunstwerk des ungarischen Barock. Ein neogotisches Bauwerk des 19. Jahrhunderts ist die Kirche der Ursulinen (Orsolya tér 2.). Die alte Synagoge (Új u. 22.) stammt vom Ende des 13. Jahrhunderts. Das Eggenberg-Haus (Szent György u. 12.) wurde im Stil der Spätrenaissance errichtet. Die Fresken der 600-jährigen gotischen Kirche Sankt Georg (Szent György utca) stammen aus dem 18. Jahrhundert. Im Burgviertel laden heute elegante Geschäfte zum Einkaufsbummel ein. Hier steht auch die Mariensäule. Die gotische Heiliggeistkirche (Szentlélek utca) gehört zu den wertvollsten Denkmälern der Stadt, imposant ist das vor 300 Jahren errichtete Zwei-Mohren-Haus (Szent Mihály u. 9). Der Turm der gotischen Kirche Sankt Michael (Szent Mihály utca) überragt die Stadt. Museumsstrasse heisst die „Templom utca“, verschiedene Galerien und Sammlungen reihen sich aneinander. Im ehemaligen Franziskaner- und späteren Benediktiner-Ordenshaus (Haus Nr. 1) ist der mittelalterliche Kapitelsaal, ein grossartiges Baudenkmal, erhalten geblieben. Im Esterházy-Palais (Haus Nr. 4.) ist eine Ausstellung über Forstwirtschaft, Holzindustrie, Vermessungstechnik, in Ungarns einzigem Bäckermuseum (Pékmúzeum, Bécsi u. 5.) sind Backstube, Bäckerwohnung, Konditorei und Zuckerbäckerei untergebracht. Das Franz-Liszt-Museum zeigt Ausstellungen über Stadtgeschichte, Volkskunst und angewandte Kunst.
Die „Lövérek-Berge“ umgeben Sopron und bieten ideale Ausflugsmöglichkeiten. Beliebt sind das Waldbad (Lövér körút 82) und das Seemühlenbad (Tómalom-fürdo).

Szombathely

Die römische Stadt Savaria wurde um 50 n. Chr. von Kaiser Claudius gegründet. Auf dem Ruinenfeld der ehemaligen Stadt (Romkert, Templom tér 1-3) wurden die Grundmauern öffentlicher Gebäude, die Fragmente eines Isis-Heiligtums aus dem 2. Jahrhundert freigelegt. Der Stadthalterpalast, das Mercurius-Heiligtum, die öffentlichen Bäder, fast 50 m Strassenbelag der Bernsteinstrasse und das Zollhaus sind sehenswert. Eine der grössten Barockkirchen Ungarns ist die Basilika (Templom tér). Der Festsaal des im Zopfstil errichteten Bischofspalais (Püspöki Palota, Berzsenyi tér 3) „Sala terrena“ gehört zu Ungarns schönsten Barocksälen.
Neben der gotischen Pfarrkirche der heiligen Elisabeth (Aréna u. 1) aus dem 14. Jahrhundert befindet sich das ehemalige Franziskanerkloster. Im Altarraum der ehemaligen Dominikanerkirche St. Martin sieht man gotische Wandbilder, die den berühmtesten Sohn der Stadt, zugleich Bischof von Tour, den heiligen Martin, darstellen.

Őrség
Das Erholungsgebiet an den bewaldeten Hängen spielte schon seit dem 10. Jahrhundert eine wichtig Rolle beim Schutz der Landesgrenze (der Name Őrség bedeutet „die Warte“). Das südlich von Körmend und Szentgotthárd liegende Hügelland ist aus ethnografischer und kultureller Sicht eine besondere Welt. Die Siedlungen entstanden auf den Berggipfeln als „strategische Siedlungen“ von jeweils fünf bis zehn Gehöften. Jedes der 18 Dörfer bewahrte die Siedlungsform der Landnahme, nahezu jedes Dorf hat ein altes Haus oder einen Glockenturm aufzuweisen. Der schönste Glockenturm steht in Pankasz. Das Zentrum der Őrség ist Oriszentpéter. Zeugnisse ländlicher Baukunst bietet das Pityszer Museumsgehöft Szalafo. Die Kirche von Velemér (13. Jh.) hat wunderschöne Fresken, eine mittelalterliche Kirche steht auch in Hegyhátszentjakab. Der Vadása-See in der Nähe des Dorfes ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Őrség ist Ungarns grösstes Landschaftsschutzgebiet. Hier wurden 200 Quellen, 15 klare Bäche, 500 grosse Falterarten und als botanische Seltenheit der Frauenmantel registriert. Berühmt sind die Töpfererzeugnisse der Region, die Gastronomie und die volkstümlichen Traditionen (Baumstämme ziehen, Maibaum aufstellen).

nach oben

Unsere Angebote:
Katalogseiten

Preisliste

- Beschreibung Kuren & Wellness in Héviz

-Preise Kuren & Wellness in Héviz

- Beschreibung Kuren & Wellness in Bük und Sárvár

-Preise Kuren & Wellness in Bük und Sárvár

- Beschreibung Rundreisen

 -Preise Rundreisen

- Beschreibung Aktivferien

-Preise Aktivferien

- Beschreibung traditionelle Gast- und Reiterhöfe

-Preise traditionelle Gast- und Reiterhöfe

- Beschreibung Hotels auf dem Lande

-Preise Hotels auf dem Lande

- Beschreibung Schlosshotels

-Preise Schlosshotels

Unsere Angebote:
- Beschreibung Kuren & Wellness in Héviz
- Preise Kuren & Wellness
in Héviz
- Beschreibung Kuren & Wellness in Bük und Sárvár
- Preise Kuren & Wellness in Bük & Sárvár
- Beschreibung Rundreisen
- Preise Rundreisen
- Beschreibung Aktivferien
- Preise Aktivferien
- Beschreibung traditionelle Gast- und Reiterhöfe
- Preise traditionelle Gast- und Reiterhöfe
- Beschreibung Hotels auf dem Lande
- Preise Hotels auf dem Lande
- Beschreibung Schlosshotels
- Preise Schlosshotels
Weitere Informationen:
- Broschüre "Pannonien" (HTML)
- Jährliche Veranstaltungen
in Transdanubien (HTML)
Klicken Sie auf Links um PDF-Dokumente zu öffnen
Kontakt Copyright © Insider Travel